Fotos von Wolfgang Schmitt

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Über die Spiegelwelten

Wer sich auf der Suche nach einem neuen Spiegel für den Flur oder das klassische Spiegelschränkchen fürs Bad versehentlich hierher verirrt hat, den muss ich leider enttäuschen – hier gibt es nur Fotos zu sehen ;o). Diese Seiten sind entstanden, um einen Einblick in meine eigenen „Spiegelwelten“, meine Sicht der Dinge durch ein Kameraobjektiv (und auf den Monitor zur Bildbearbeitung) zu zeigen. Der Begriff Spiegelwelten ist mir (wohl in erster Linie durch das Entdecken von Glaskugeln als Objekt zum Einfangen kleiner „gespiegelter“ Welten) fast zwangsläufig zugeflogen – zumal ich auch in der Fotografie an sich in vielerlei Hinsicht eine Form der Spiegelung sehe. Wie bei jeder Spiegelung wird auch hier, je nach individueller Wahrnehmung, dem Blickwinkel und dem Licht oft ein verändertes Abbild der Realität oder auch nur ein bestimmter Teilaspekt des Ganzen sichtbar.

Meine Bilder entstehen in erster Linie aus dem Spaß am Fotografieren – dies ist sicher auch der Hauptgrund, warum man hier eine Vielzahl von Bildern aus unterschiedlichsten Bereichen entdecken kann. Oft entstehen sie spontan, aus einer Stimmung oder dem Moment heraus, manchmal aber auch sehr zielgerichtet und mit einigem Aufwand, um eine ganz bestimmte Bildidee umzusetzen. Ich gehe sicher nicht mit übertrieben hohem künstlerischen Anspruch an die Gestaltung und Bearbeitung eines Bildes heran, es ist mir allerdings durchaus wichtig, dass die einzelnen „Zutaten“ stimmig sind, damit ein Bild eine gewisse Ausstrahlung hat und auf den Betrachter wirken kann.

Im Regelfall macht man seine Bilder ja erst einmal für sich selbst – und hat zwangsläufig eine ganze Menge mehr an Informationen rund um ein Bild als der Betrachter. Oft kann man sich an einige Umgebungsvariablen, z.B. an die Situation und die Gegebenheiten erinnern, vielleicht weiß man auch noch genau, aus welcher Stimmung heraus man das Bild aufgenommen hat. Fast zwangsläufig bedeutet das, dass ein Betrachter ein Bild meist anders, eben „mit eigenen Augen“ sehen wird, als es der Fotograf gesehen hat und ggf. auch ganz andere Assoziationen dazu haben kann. Dazu kommen natürlich auch beim Betrachter Faktoren wie beispielsweise die momentane Stimmung hinzu. Sowohl das Fotografieren selbst, das Bearbeiten als auch das Anschauen eines fertigen Bildes sind und bleiben immer eine sehr individuelle Angelegenheit. Ab und an gelingt es allerdings schon, dass mit einem Bild etwas transportiert oder „rübergebracht“ wird, was auch beim Betrachter ankommt. Schon rein thematisch und von den Motiven her ist das in vielen Bereichen schwer möglich, aber wenn es mir ab und an gelingt, Stimmungen und Emotionen zu transportieren, Assoziationen zu erzeugen, Bilder zu zeigen, in dem sich der Betrachter „spiegeln“ kann, dann bin ich zufrieden mit mir… :o)

Ich möchte und kann hier natürlich nicht nur Bilder zeigen, bei denen ich diesen hohen Anspruch habe (sonst gäbe es hier wohl auch nicht sehr viel zu sehen… ;o)), sondern einfach nur eine kleine Auswahl davon, was sich im Lauf der Zeit so vor meine Kamera verirrt hat oder ganz bewußt davor platziert wurde. Ich freue mich, wenn jemand Spaß beim Ansehen der Bilder hat und natürlich ganz besonders über jedes Feedback. Anfragen, Gedanken, Anregungen, konstruktive Kritik, Lobhudeleien und natürlich auch Zusagen über freiwillige Geld- oder Sachspenden, DSLR’s und gute Optiken werden immer gerne genommen… ;o)

Über Anfragen zum Erwerb von Nutzungsrechten/Ausbelichtungen freue ich mich, oft habe ich auch ähnliche Motive bzw. Variationen von den hier gezeigten Bildern. Falls mal jemand etwas von mir fotografiert haben oder mit mir zusammenarbeiten möchte: Klar, gerne, unter Co-Op gibt es ein paar Informationen dazu.

Über mich

Ich wohne in Heppenheim an der Bergstraße (zwischen Heidelberg und Darmstadt), bin glücklich verheiratet und habe 2 tolle Kinder aus erster Ehe. Ich betreibe mit meiner Frau die Mila Mar / milù Fanpage djanga.de, bin mit einigen Kreativpausen noch ab und an in der fotocommunity aktiv, treibe mich des öfteren in diversen Fotografieforen herum und bin auch sonst recht häufig im Internet unterwegs – wobei mir der ganz reale Kontakt mit interessanten und netten Menschen live und in Farbe natürlich immer wichtiger ist, als vor der Kiste zu sitzen.

Anke von Mila MarNeben der Fotografie ist mir ganz besonders Musik sehr wichtig, wobei ich eine ziemlich breites Spektrum an Musik sehr gerne mag. Zu meinen Lieblingen (je nach Stimmung) zählen z.B. Mila Mar, miLù, Iridio, Irfan, Flowing Tears, Epica, Rhea’s Obsession, Loreena McKennitt, The Dreamside, Lazuli, Rya, Dream Theater, Gentle Giant, Arena, Dreadful Shadows, Zeraphine, Schiller, Ambeon, Marina and the Diamonds, Happy Rhodes, Mandragora Scream, Mortal Love, Lisa Gerrard, Dead Can Dance, Peter Gabriel, Oi Va Voi, Fates Warning, Within Temptation, Sheila Chandra, Steve Vai, Kate Bush, Lennon, Tori Amos, Riverside… ääähm, liest eigentlich noch jemand mit? ;o)
Na, prima, mittlerweile ist’s 2013 und da ist noch ne Menge in den letzten Jahren dazu gekommen, z.B. Euzen, Stellamara, Lisa Cuthbert, Rebekka Karijord, Susanne Sundfør, Daiqing Tana, Lana Del Rey, Azam Ali, Olen’k, LaBrassBanda… und bestimmt noch einige mehr, die ich hier vergessen habe…

Über Kontakte zu interessanten Musikern und Bands (am liebsten im Dunstkreis meines Musikgeschmacks) freue ich mich übrigens immer, bei Interesse einfach hier mal schauen.

Fotografiert habe ich mit längeren Pausen seit etwa meinem 13. Lebensjahr, mit Beginn des digitalen Zeitalters wieder intensiver. Nach einer 2 Megapixel Nikon (genaue Bezeichnung vergessen), einer Minolta DiMage 7i und einer Panasonic Lumix FZ 20 entstehen meine Bilder z.Zt. gelegentlich noch mit einer Panasonic Lumix FZ 30, vorwiegend jedoch mit meiner heißgeliebten Panasonic Lumix LX3 und einer Olympus E 620. Als zunächst notorischer Spiegelreflexverweigerer (u.a. wegen dem häufig nötigen Objektivwechsel, der Objektivschlepperei und vor allem der abartigen Preise für gute Optiken) macht mir die Olympus jetzt sehr viel Spaß, besonders, seit ich entdeckt habe, dass man mittels Adapter recht günstig viele tolle alte manuelle Objektive nutzen kann. Diese Art der „old fashioned“ Fotografie mit manuellem Fokussieren erfordert eine etwas geduldigere Herangehensweise an das Erstellen von Bildern und die Ausschussquote ist natürlich etwas höher – aber man freut sich halt einfach wieder viel mehr, wenn ein Bild auch mal technisch gelungen ist… *g*. Leider habe ich mir nun damit auch das Problem der Objektivschlepperei in verstärkter Form eingehandelt – das „Altglas“ ;o) ist oft noch so richtige Hardware und nicht gerade leicht.

Auch wenn ich mich (neben dem aufwallenden Urinstinkt als Jäger und Sammler ;o)) durchaus für die Technik begeistern kann, bin ich aber grundsätzlich der Meinung, dass die Fotoausrüstung sicher nicht unwichtig ist, aber diesem Thema oft allzu viel Bedeutung beigemessen wird. Ich habe schon absolut hervorragende Bilder mit einfachsten Billigknipsen gesehen, aber auch schon erschreckend schlechte mit echten Top-Ausrüstungen für Tausende von Euro. Das Bild macht immer noch in erster Linie der Fotograf (und ggf. die beteiligten Akteure) und nicht die Kamera. Mir ist allemal ein vielleicht technisch nicht perfektes Foto mit Ausstrahlung und Charakter lieber als ein technisch perfektes, aber dafür langweiliges Foto. In der Hoffnung, einen brauchbaren Kompromiss gefunden zu haben, finden sich hier auch noch einige reichlich alte Fotos, die in technischer Hinsicht (Auflösung, Rauschverhalten etc.) alles andere als perfekt sind – aber (zumindest für mich) Ihre eigene Ausstrahlung haben.

Viel Spaß beim Bilder schauen :o)